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20. Januar 2018

Erbachs schöne und schlechte Ecken

Den Auftakt der Ortsrundgänge machte Bürgermeisterkandidat Rainer Scholl am 13. Januar in Erbach. Unterstützer der drei Parteien, Grüne, FDP und SPD, begleiteten ihren Kandidaten. Zunächst suchte Scholl vor dem REWE-Markt in der Ringstraße das Gespräch mit den Erbachern. Die Themen lagen sehr schnell auf der Hand: Bachhöller Weg und Bahnhofsgelände. Daher lagen genau die Orte im Fokus des Ortsrundgangs.


Bachhöller Weg

Turbulent war die Abstimmung zum Anliegen eines Erbacher Winzerhofs in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung. Nun nutzte Scholl die Gelegenheit sich mit Michael Martin zu treffen, und sich vor Ort ein Bild der Planung zu den Wohnmobilparkflächen machen. In sehr konstruktiver Atmosphäre tauschten sich die Stadtverordneten Rainer Scholl, Andreas Panz, Guntram Althoff, die Stadträte Andrea Panz und Wilfried Koch, Ortbeiratsmitglied Joachim Wilhelm sowie interessierte Erbacher Bürger aus. „Wir verstehen nun besser, was geplant ist und haben genau aus diesem Grund vor der Abstimmung einen Ortstermin vorgeschlagen. Das die CDU erst beschließt und dann erst ein Termin ansetzt, ist mir in 30 Jahren Kommunalpolitik noch nie zuvor passiert“, verdeutlicht Scholl. Auch die SPD-Politiker kritisieren das Vorgehen: „Alternativen und sachkundige Diskussionen sollten unserer Ansicht nach im Vordergrund stehen. Der Weinhof Martin zeigte sich hier kooperativer und aufgeschlossener als die Stadtverordneten der CDU“, wundert sich Panz. Guntram Althoff freut sich darüber, dass das Gelände nicht zubetoniert wird und durchaus Raum für Bäume und Hecken bleibt.

Bahnhof Erbach

Während am alten Sportsplatz die Bagger graben und der Parkplatz rund um den Weinstand sicherlich an Attraktivität gewonnen hat, zeigt sich der Bahnhof in Erbach in einem schlechten Zustand: Abgemeldete Schrottautos stehen auf der Straße, alte Fahrräder liegen Kreuz und Quer und überall ist Müll. Von den baulichen Mängeln ganz zu schweigen. „Erbach, aber auch die anderen Bahnhöfe in der Kernstadt und in Hattenheim sind in einem schlechten Zustand. Hier muss die Bahn noch deutlicher an ihre Pflichten erinnert werden. Wenn der erste Eindruck zählt, dann möchte ich nicht wissen, was Fremde denken, wenn sie an einem unserer Bahnhöfe ankommen“, so Scholl. Scholl versprach sich nicht nur als Kandidat, sondern auch als Stadtverordneter verstärkt auf diesen Zustand hinzuweisen.
In Erbach, so die einhellige Meinung, tut sich dank engagierter Bürgerinnen und Bürger sehr viel. Allerdings liegt es nun auch an der Stadt die unschönen Ecken nicht zu ignorieren, sondern aktiv und entschlossen für Verbesserung zu sorgen.


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